❓Warum fiel unsere Wahl auf Bangka Island?
Bangka Island liegt vor der Nordspitze Sulawesis in Indonesien in der Celebessee. In unmittelbarer Nähe – nämlich im Bunaken Nationalpark und in der Lembeh Strait – verbrachten wir bereits im Jahr 2016 einen wunderschönen Tauchurlaub, an den wir uns auch heute noch gerne erinnern. Bunaken bot bunte Riffe und Steilwände, während in Lembeh Muck-Diving (Tauchen auf sandigen, schlammigen oder kiesigen Böden) angesagt war. Nach den unvergesslichen Tauchgängen, die wir damals erleben durften, sollte es nun eine ähnliche Kombination sein: Eine Woche Tauchen rund um Bangka Island, um die bunte Unterwasserwelt mit vielen Hart- und Weichkorallen dort erleben zu können – direkt anschließend eine weitere Woche erneut in Lembeh, um weitere Critter (kleine Unterwasserlebewesen) zu suchen.
Circa 10 Monate Vorfreude hatten wir auf diesen Tauchurlaub. Gebucht hatten wir bereits im Januar auf der Boot in Düsseldorf – wie zuletzt immer, auch nun wieder bei Myriam von Sun&Fun. Die Reise begann dann letztendlich im November 2025.
🏨 Unsere Unterkunft und Tauchbasis
Eingebucht hat uns Myriam diesmal im wunderschönen Coral Eye Resort im Südwesten der Insel. Beim Coral Eye handelt es sich um eine tolle und moderne Anlage, die mit viel Herzblut von Giulia,einer Italienerin aus Modena, geführt wird.
Unterstützt wird Giulia von einem tollen, mega hilfsbereitem Team – sowohl in der angeschlossenen Tauchbasis, im Spa, als auch im Resort selbst.

Natürlich stand für uns das Tauchen im Vordergrund: 17 Tauchgänge haben wir rund um Bangka Island erleben dürfen – immer begleitet von unserem Tauchguide Ivan.

Ivan ist eine Seele von Mensch, der uns vor, während und nach unseren Tauchgängen alles abnahm – er brachte unser Equipment an Bord, bereitete es für den Tauchgang vor und vor allem: er war ein toller Guide, der unermüdlich nach Sehenswertem der Unterwasserwelt um Bangka für uns suchte.
Eine Vielzahl an Tauchplätzen wartete in Bangka auf uns:

Die Spannung war groß, welche dieser Tauchplätze wir betauchen werden und was wir dort wohl alles erleben und erkunden können und dürfen.
Täglich wurden zwei Tauchgänge am Vormittag durchgeführt, sowie ein weiterer Tauchgang am Nachmittag. Die Abfahrt am Morgen war für die 2-Tank-Dives um 08:00 Uhr, nachmittags ging es um 14:30 Uhr nochmal los.
🤿 Unsere Highlights beim Tauchen um Bangka Island
Das Tauchen um Bangka Island ist eine Mischung aus Bunaken und Lembeh. Es gibt kaum Steilwände, viel Sand und viele Hart- und Weichkorallen. Großfisch gab es für uns kaum zu sehen, aber eben tolle Korallen und viele „Critters“.
🦀 Unser Highlight Nr. 1: Die Boxerkrabbe – eine kleine Kampfmaschine
Einer unserer Wünsche, was wir denn gerne sehen würden, war die Boxerkrabbe.

Was die Boxerkrabbe so besonders macht, ist ihr Schutzverhalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Krabbenarten, die sich mit ihrer Schale oder mit Steinen tarnen, verwendet die Boxerkrabbe zwei Seeanemonen, die sie mit ihren kräftigen Scheren „trägt“. Diese Anemonen bieten der Krabbe nicht nur Schutz vor Fressfeinden, sondern auch eine effektive Verteidigung. Wenn sich ein Raubtier nähert, schlägt die Krabbe mit den Scheren, die die Anemonen tragen, wie mit kleinen Boxhandschuhen zu – daher der Name.
Die Symbiose zwischen der Krabbe und den Anemonen ist ein beeindruckendes Beispiel für das faszinierende Zusammenleben verschiedener Arten in der Unterwasserwelt. Die Anemonen wiederum profitieren von der Krabbe, da diese in der Nähe von Nahrungsquellen wie Plankton und kleinen Fischen lebt.

Die Begegnung mit einer Boxerkrabbe ist jedoch ganz und gar nicht garantiert. Diese Tiere sind relativ scheu und verstecken sich in Ritzen oder unter Korallen, weshalb ein aufmerksames Auge und Geduld gefragt sind. Doch mit viel Glück und einem tollen Guide wie Ivan konnten wir diese wunderbare Kreatur dann doch in ihrer natürlichen Umgebung erleben.
🪸 Unser Highlight Nr. 2: Die Korallen und Anemonen um Bangka Island
Die Unterwasserwelt im Norden Sulawesis ist ein Kaleidoskop aus Farben, Formen und Strukturen.

Kaum taucht man unter die Oberfläche, entfaltet sich ein lebendiges Riff, das selbst erfahrene und anspruchsvolle Taucher staunen lässt. Besonders eindrucksvoll ist die Vielfalt an Hartkorallen, Weichkorallen und Anemonen, die dem Riff seinen unverwechselbaren Charakter verleihen – ein wahres Paradies.
Hartkorallen – Die Architekten des Riffs
Die Hartkorallen bilden das Fundament der Riffe rund um Bangka. Sie wachsen zu beeindruckenden, verzweigten oder kuppelförmigen Strukturen heran, die oft mehrere Jahrzehnte alt sind. Von filigranen Ästen der Acropora-Korallen bis hin zu massiven, fast skulptural wirkenden Gehirnkorallen findet man hier eine erstaunliche Vielfalt.

Hartkorallen sind die „Baumeister“ des Riffs: Ihre Kalkskelette schaffen die stabile Struktur, in der sich unzählige Meeresbewohner ansiedeln können. Zwischen ihren kleinen Nischen und Verästelungen verstecken sich Jungfische, Krebse und Garnelen.

Für Fotografen lohnt sich ein genauer Blick: Die Texturen und geometrischen Muster der Hartkorallen sind faszinierende Motive.
Weichkorallen – Die Tänzer des Ozeans
Wenn sich die leichte Strömung über das Riff legt, erwachen die Weichkorallen zum Leben. Anders als die festen Hartkorallen besitzen sie keine harten Skelette, sodass sie sich sanft wie Unterwasserpflanzen bewegen.

Ihre Farbpalette reicht von zartem Rosa und Orange über leuchtendes Violett bis hin zu tiefem Rot.

Manche Weichkorallen erinnern fast an kleine Wolken aus Farbe. Diese Korallen sind ein typisches Merkmal der Unterwasserlandschaften rund um Bangka – und sie verleihen vielen Tauchspots eine fast magisch wirkende Atmosphäre.

Anemonen – Farbenfrohe Oasen des Lebens
Die Anemonen sind die leuchtenden Farbtupfer des Riffs – und die Heimat der berühmten Anemonenfische. Ihre langen, weichen Tentakel bewegen sich im Rhythmus der Strömung und schimmern in Pastelltönen wie Rosa, Blau, Grün oder Neongelb.

Anemonen sind wahre Mini-Ökosysteme: Sie bieten Schutz, Nahrung und Lebensraum für Clownfische, Garnelen, Krabben und manchmal sogar für winzige Schnecken. Die symbiotische Beziehung zwischen Anemone und Anemonenfisch ist ein Schauspiel, das man kaum genug beobachten kann: Die Fische schlüpfen zwischen die Tentakel, patrouillieren ihr Revier und interagieren neugierig mit vorbeiziehenden Tauchern.

🤡 Unser Highlight Nr. 3: Die Anemonenfische – Kleine Persönlichkeiten im Riff
Kaum ein Unterwasserbewohner verkörpert die Schönheit und Lebendigkeit der Riffe so sehr wie die Anemonenfische. Die kleinen, farbenfrohen und vor allem mutigen Riffbewohner sind nicht nur ein Publikumsliebling unter Tauchern, sondern auch ein Sinnbild für die faszinierende Symbiose der Natur.

Anemonenfische leben in einer ganz besonderen Partnerschaft: Sie teilen ihr Zuhause mit Seeanemonen, deren Tentakeln für die meisten Rifffische gefährlich wären. Doch die Anemonenfische haben eine schützende Schleimschicht auf ihrer Haut, die sie immun gegen die Nesselkapseln macht. So finden sie in den Tentakeln ihrer Wirtsanemone einen sicheren Rückzugsort – und im Gegenzug helfen sie der Anemone, indem sie Parasiten entfernen und durch ihre Bewegung frische Strömung zufächeln.

Anemonenfische zählen zu den neugierigsten und selbstbewusstesten Bewohnern des Riffs. Anders als viele scheue Rifffische flüchten sie nicht sofort – im Gegenteil: Häufig kommen sie mutig bis wenige Zentimeter an die Maske heran, um den Taucher zu beobachten und gleichzeitig ihr Revier zu verteidigen.

Besonders witzig ist ihr Verhalten, wenn man sich einer Anemone langsam und vorsichtig nähert: Die Fische huschen zwischen den Tentakeln hervor, schütteln sich fast empört und versuchen dann, mit einem kräftigem Schwanzschlag den Eindringling zu beeindrucken.

Anemonenfische haben wir beim Tauchen um Bangka Island bei nahezu jedem Tauchgang angetroffen. Geduld und Ausdauer sind beim Fotografieren dieser hübschen Fische gefragt: sie sind blitzschnell im Wasser unterwegs und verschwinden immer wieder schutzsuchend in ihrer Anemone, um kurz darauf wieder „anzugreifen“.

🐚 Unser Highlight Nr. 4: Nacktschnecken
Nacktschnecken – oder wissenschaftlich Nudibranchia – sind für ihre unglaubliche Vielfalt berühmt. Kaum eine andere Tiergruppe zeigt eine solch extravagante Farbpalette: leuchtendes Blau, tiefes Violett, schimmerndes Gelb oder kontrastreiche Muster in Schwarz-Weiß. Manche wirken wie kleine Drachen, andere wie Miniaturen aus Glas oder feinen Pinselstrichen.

Gerade in den Riffen rund um Bangka Island findet man eine erstaunliche Zahl dieser farbigen Meeresschnecken. Die nährstoffreichen Strömungen und gesunden Korallenlandschaften bieten ihnen reichlich Nahrung und Rückzugsorte.

Kein Tauchgang gleicht dem anderen – und oft entdeckt man erst beim Blick durch den Kamerasucher, welches kleine Kunstwerk sich auf einer Schwammfläche oder zwischen den Korallen versteckt.
Meister der Tarnung und Warnung
So auffällig manche Arten wirken, haben ihre Farben eine klare Funktion: Sie warnen Fressfeinde vor ihrer Giftigkeit. Andere wiederum passen sich so gut ihrer Umgebung an, so dass man sie nur mit besonders geschultem Blick findet.

Einige Arten leben auf bestimmten Schwämmen oder Algen, deren Farbe sie exakt imitieren – ein eindrucksvolles Beispiel für Evolution und Anpassung.

Begegnungen im Miniaturformat
Was Nacktschnecken so besonders macht, ist nicht nur ihre Optik, sondern auch ihr Verhalten. Viele Arten bewegen sich erstaunlich elegant über das Riff, andere scheinen fast zu „schweben“, wenn sie ihre wellenförmigen Mantellappen ausbreiten.

Für Unterwasserfotografen sind Nacktschnecken ein Traum: Sie bewegen sich vergleichsweise langsam, sind perfekt für Nahaufnahmen geeignet und bieten mit ihren kräftigen Farben starke Kontraste.

Uns bereitet es immer wieder aufs Neue Freude, die feinsten Details der Nacktschnecken – wie zum Beispiel Kiemenbüschel, Rhinophoren und Hautstrukturen – zu entdecken.
Die Schmetterlingsnacktschnecke: Cyerce nigra, oder auch „Tiger Butterfly Seaslug“

Mitten im farbenreichen Mikrokosmos der Riffe um Bangka Island begegnet man manchmal einem Wesen, das eher an einen Schmetterling als an eine Meeresnacktschnecke erinnert: Cyerce nigra, auch „Tiger Butterfly Seaslug“ genannt. Diese filigrane Sacoglossenschnecke gehört mit zu den faszinierendsten kleinen Entdeckungen, die man beim Makrotauchen machen kann. Ihr zarter Körper trägt eine Vielzahl breiter, fächerförmiger Fortsätze – sogenannte Cerata –, die sich beim Schwimmen oder Kriechen leicht wie Schmetterlingsflügel bewegen. Das verleiht der winzigen Schnecke eine fast schwebende Eleganz, die sie zu einem der beliebtesten Motive unter Tauchern und Unterwasserfotografen macht.

Typisch für Cyerce nigra sind die kontrastreichen Farben und Muster. Die Oberseite der Cerata zeigt häufig feine Streifen oder Linien in Gelb-, Schwarz- und Weißtönen, während die Unterseiten dunkler gefärbt sind und durch leuchtende Punkte betont werden. Je nach Lichteinfall wirken die Cerata fast durchsichtig, was der Schnecke ein zartes, ätherisches Erscheinungsbild verleiht. Obwohl sie nur wenige Zentimeter groß wird, fällt sie durch diese extravagante Form sofort ins Auge – vorausgesetzt, man entdeckt sie überhaupt. Denn Cyerce nigra lebt bevorzugt auf bestimmten Algenflächen und kann mit ihrer gestreiften Musterung erstaunlich gut mit dem Untergrund verschmelzen.

Wie alle Sacoglossen ernährt sich Cyerce nigra vom Saft einzelner Algenzellen. Mit einem feinen Mundwerkzeug sticht sie die Algen an und saugt den Zellinhalt heraus – ein spezialisierter Ernährungsstil, der diesen Schnecken den Beinamen „Sap-Sucking Slugs“ eingebracht hat. Einige Arten dieser Gruppe können die aufgenommenen Chloroplasten sogar eine Zeit lang in ihren Geweben speichern und nutzen, um selbst Photosynthese zu betreiben. Dieses Phänomen nennt man Kleptoplastie, und es macht die Sacoglossen zu einer der ungewöhnlichsten Tiergruppen in den Ozeanen.
Neben ihrem außergewöhnlichen Aussehen verfügt Cyerce nigra noch über eine weitere Besonderheit: Sie kann Teile ihrer Cerata bei Gefahr abwerfen. Diese löst die Aufmerksamkeit möglicher Fressfeinde auf sich, während die Schnecke selbst fliehen kann. Die abgeworfenen Cerata bewegen sich teilweise sogar noch für kurze Zeit weiter – ein effektiver Ablenkungsmechanismus, den man sonst eher aus dem Verhalten von Eidechsen oder Seesternen kennt.

🐴 Unser Highlight Nr. 5: Seepferdchen – Begegnungen zwischen Anmut und Tarnkunst
Bangka Island vor der Nordküste Sulawesis gehört zu den Gebieten, in denen die Unterwasserwelt immer wieder mit überraschenden Momenten aufwartet. Zwischen sanft wiegenden Seegraswiesen, schattigen Korallenüberhängen und farbenreichen Gorgonien erlebt man hier Begegnungen, die zu den emotionalsten eines Taucherlebens zählen: die Begegnung mit Seepferdchen. Gleich zwei Arten haben uns hier verzaubert – die „klassischen“ Seepferdchen sowie die winzigen, fast mystischen Pygmäenseepferdchen Hippocampus pontohi.

Die größeren, „normalen“ Seepferdchen wirken schon für sich wie Fabelwesen. Sie schweben aufrecht im Wasser oder klammern sich mit ihrem Greifschwanz an Seegras und Korallen fest. Ihr Körper ist gepanzert wie der eines kleinen Ritters, während ihre Bewegungen gleichzeitig eine anmutige Leichtigkeit ausstrahlen. Beobachtet man ein Seepferdchen länger, erkennt man seine ruhige, fast meditative Art, mit der es sich wie ein kleines Blatt im Rhythmus der Strömung wiegen lässt. Viele Taucher beschreiben diese Begegnungen als still und innig – ein Moment, in dem die Zeit unter Wasser plötzlich langsamer verläuft.

Doch so magisch diese Beobachtungen auch sind, sie verblassen fast ein wenig neben dem Anblick der winzigen Hippocampus pontohi, den Pygmäenseepferdchen. Diese Tiere sind wahre Meister der Tarnung: Nur etwa 1,5 bis 2 Zentimeter groß, perfekt an die Farben und Strukturen ihrer Umgebung angepasst und so leicht zu übersehen, dass man sie kaum je zufällig entdeckt. Erst wenn der Blick des Tauchguide die richtige Stelle findet und man – oft staunend – die Konturen erkennt, offenbart sich dieses kleine Kunstwerk der Evolution. Nachfolgende Bilder sollen dies verdeutlichen: das nächste Bild zeigt einen größeren Ausschnitt des Riffs. Das übernächste Bild zeigt das Hippocampus Pontohi, welches sich darin „versteckt“.


Hippocampus pontohi lebt bevorzugt an Hydroiden und feinen Algenstrukturen, häufig in flacheren Bereichen des Riffs. Ihre Färbung reicht von weißlich und gelb bis zu rotbraunen Tönen, oft mit hellen Flecken oder filigranen Hautauswüchsen, die sie wie ein Stück des Untergrunds erscheinen lassen. Ihre Bewegungen sind noch vorsichtiger als die der größeren Verwandten – ein kaum wahrnehmbares Schweben, entlang an winzigen Strukturen, immer bedacht darauf, nicht aufzufallen.
🎣 Unser Highlight Nr. 6: Anglerfische – Putzige Jäger im Riff
Inmitten der farbenprächtigen Riffe, die für ihre üppigen Weichkorallen und geringe Strömung bekannt sind, wirken die Anglerfische, als Meister der Tarnung, wie kleine, lebende Überraschungen. Oft entdeckt man sie erst dann, wenn sie sich plötzlich bewegen – bis dahin verschmelzen sie perfekt mit ihrer Umgebung, seien es Schwämme, Korallen oder algenbewachsene Felsen.

Typisch für Anglerfische ist ihre unglaubliche Vielfalt an Formen, Farben und Größen. In Bangkas Riffen stößt man auf die charakteristischen „Frogfish“ häufig in Gelb-, Orange- oder auch Tarnfarben wie Braun und Schwarz. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Struktur: warzig, glatt, behaart oder mit bizarren Auswüchsen versehen. Diese Anpassungen dienen der perfekten Täuschung – ein Anglerfisch möchte nicht gesehen werden, weder von Beute noch von potenziellen Feinden.

Besonders beeindruckend ist ihre Jagdtechnik. Statt aktiv zu schwimmen, sitzen Anglerfische meist reglos auf einem Schwamm oder einem Stück Koralle und setzen ihre „Angel“ ein – ein verlängertes Rückenflossen-Element, das am Ende oft ein täuschend echtes Köderimitat trägt. Sobald ein neugieriger kleiner Fisch zu nahe kommt, schlägt der Anglerfisch in einem Bruchteil einer Sekunde zu. Sein Maul klappt so schnell und weit auf, dass man den Moment oft nur als einen kurzen „Lufthauch“ wahrnimmt.

Für Taucher sind Anglerfische ein Traum, aber auch eine Herausforderung. Wer sie finden will, muss langsam, aufmerksam und geduldig sein. Gute Spotter in den Tauchbasen Bangkas haben ein geschultes Auge und wissen genau, wo sich diese Tiere bevorzugt aufhalten: in Schwammbänken, auf seichten Plateaus oder an steilen Riffkanten.

Hat man erst einmal einen entdeckt, lohnt es sich, genauer hinzusehen – oft sitzt ein zweiter oder dritter nicht weit entfernt.

Weitere Highlights beim Tauchen Bangka Island
Es gab noch viel mehr zu entdecken, beim Tauchen um Bangka Island. Um nicht auf alles eingehen zu müssen, fügen wir nachfolgend noch ein paar gemischte Bilder zum Erlebten ein:




❗️Unser Fazit zum Coral Eye und zum Tauchen um Bangka Island
Einen Aufenthalt im Coral Eye auf Bangka können wir ohne Einschränkung empfehlen. Eine schöne Anlage, nettes und hilfsbereites Personal, leckeres Essen – dies alles mit einem Sinn für Nachhaltigkeit: Gründe genug, um hierher wieder zurückzukommen.

An Hand des Divelogs kann man erahnen, dass auch das Tauchen um Bangka Island keine Wünsche offen ließ. Jeden Tag trieb es uns dreimal ins Wasser. Lediglich am letzten Tag, während des Transfers nach Lembeh, hatten wir nur zwei Tauchgänge. Bereits jetzt freuen wir uns auf weitere Tauchgänge mit Ivan, die wir irgendwann bestimmt haben werden.











































Toller Bericht, vielen Dank , sehr informativ und tolle Bilder !
Liebe Myriam,
es freut uns, wenn Dir unser Bericht gefällt.
Besten Dank…
Wirklich beeindruckend, wie bunt und vielfältig die Unterwasserwelt ist! Eure Fotos fangen das so schön ein, man bekommt richtig Lust, selbst mal abzutauchen.
Liebe Viktoria,
das selbst mal abtauchen können wir Dir nur raten.
Aber Achtung: es macht süchtig.