Allgemeines zu Malapascua
8 Kilometer nördlich von Cebu liegt die kleine Trauminsel Malapascua – mit dem von Palmen gesäumten Traumstrand Bounty Beach – die wir nach mehr als 25 Stunden Anreise von Frankfurt aus im strömenden Regen erreichten.

Das gerade mal 800 m breite und 2 Kilometer lange Malapascua ist Tauchern wegen der dort regelmäßig zu sehenden Fuchshaie bekannt.
Fuchshaie bei Monad Shoal
Die Begegnung mit dem Fuchshai, dem Tresher Shark, ist das erklärte Ziel aller Taucher, die nach Malapascua kommen. Mit angeblich 90% Wahrscheinlichkeit zeigt er sich am Tauchplatz Monad Shoal.
Selbstredend wollten auch wir den Fuchshai sehen, der sich in aller Regel nur am frühen Morgen die Ehre gibt.
Also war des öfteren um 5.00 Uhr Aufstehen angesagt. Mit kleinen Augen ging es dann zum großäugigen Fuchshai, der sich an den Putzerstationen auf 30m reinigen und bewundern lässt.

Die hohe Wahrscheinlichkeit am Tauchplatz „Monad Shoal“ auf diese besonderen Haie zu treffen, haben wir so oft es ging genutzt. Und tatsächlich haben sie sich auch immer irgendwie gezeigt. Elegant kreisten sie vor uns Tauchern und präsentierten sich den Fotografen. Oft nah und doch zu weit, um genau das Foto machen zu können, wie wir es im Kopf so vor uns sahen. Erschwert wird ein gutes Foto, da es verboten bzw. nicht gewünscht ist, bei den Fuchshaien einen Blitz zu verwenden. Das Foto, das uns vorschwebte, war uns mangels natürlichem Lichts leider nicht gegönnt, aber jede Begegnung mit dem Fuchshai war dennoch ein Erlebnis, das man nie vergessen wird.
Geisterpfeifenfische bei Gato Island
Mindestens genauso toll, wenn auch viel viel kleiner als der Fuchshai, ist der Geisterpfeifenfisch.
Unseren überhaupt allerersten Geisterpfeifenfisch haben wir bei Gato Island gesehen.

Gato Island ist eine kleine unbewohnte Insel, circa 5 Kilometer nordwestlich von Malapascua. Während des Tauchgangs quert man die Insel durch einen Tunnel. Da man aber, im wahrsten Sinne des Wortes, immer das Licht am Ende des Tunnels sieht, ist der Tauchgang dennoch gut machbar, auch wenn man eigentlich kein Höhlentauchen mag.

Bekannt ist das Tauchen bei Gato Island, da man dort gute Chancen hat, Weißspitzen-Riffhaie zu sehen. Die Weißspitzen-Riffhaie können einerseits schlafend im Tunnel angetroffen werden, andererseits patrouillieren sie oft am Tunnelausgang.
Ferner gibt es, wie überall auf Malapascua, viele Nacktschnecken bei Gato Island.

Leider haben wir in Gato auch Erfahrung mit Explosionen unter Wasser durch das Fischen mit Dynamit gesammelt. Das braucht kein Mensch und kein Fisch.
Nacktschnecken auf Malapascua
Nicht nur bei Gato Island, sondern grundsätzlich waren Nacktschnecken beim Tauchen auf Malapascua allgegenwärtig. Ein wahres Nacktschneckenparadies.

Viele der Nacktschnecken waren außergewöhnlich groß, außergewöhnlich farbenfroh waren sie alle.



Beim Dämmerungs- oder
Nachttauchgang am Lighthouse
kann man mit etwas Glück die wunderschönen Mandarinfische sehen.


Krabben, Krebse und ein Oktopus waren in der Nacht ebenfalls unterwegs.

Nicht nur die Nachtschnecken machten unsere Tauchgänge farbenfroh. Auch die Anemonen, Korallen und Muscheln brachten viel Farbe ins Spiel. Kunst im Riff oder auch
Reefart auf Malapascua

Was bot Malapascua noch für uns?
Hier fallen uns die verschiedenen farbenfrohen Muränen ein, die wir finden konnten.
Ein recht schwer zu findendes Highlight war der Prachtsepia, der uns im flachen Wasser begegnete.

Garnelen, Krebse und Krabben waren allgegenwärtig auf Malapascua.
Und hier noch eine Zusammenstellung der bunten Vielfalt, was es sonst noch beim Tauchen auf Malapascua gab.

Nach einer etwas längeren Anfahrt kann man ein weiteres tolles Tauchgebiet in der Nähe von Malapascua erreichen und zwar die
Insel Calangaman
Calangaman liegt südlich von Malapascua, zwischen Cebu und Leyte.
Die unbewohnte Insel ist nur 100 m breit und lediglich 1 Kilometer lang. Die wahre Größe zeigt sich unter Wasser. Beim Tauchen vor Calangaman wurden wir beispielhaft am helllichten Tag von einem Fuchshai überrascht, der an uns vorbei zog. Und wir hatten nochmals das Glück einen Geisterpfeifenfisch zu sehen.


Eine weitere Rarität, die uns auf Calangaman vor die Maske kam, war der Langnasenbüschelbarsch.


Wie auch Malapascua selbst, bot Calangaman ebenfalls viele Nacktschnecken…
…und weitere bunte Unterwasser-Lebewesen.
Die Philippinen im Allgemeinen, aber auch im Speziellen die Trauminsel Malapascua, gehören zu den Tauchzielen, die wir hoffentlich nochmals besuchen können.
Und wenn es gut läuft, kann ich vielleicht nochmal meinen Geburtstag dort feiern.


Weitere spektakuläre Taucherlebnisse hatten wir in Indonesien. Die zugehörigen Reiseberichte findet ihr hier.

























































































































Hallo Ralph und Dagmar,
euere Seite bietet beeindruckende Aufnahmen aus aller Welt – jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte. Besonders schön finde ich, wie liebevoll die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden. Man merkt sofort, wie viel Herzblut und Leidenschaft hinter jedem Foto steckt. Absolut sehenswert für alle Natur- und Tierliebhaber!
Weiter so….
Hi Pascal,
vielen Dank für Deinen netten Kommentar.
Wir geben weiterhin unser Bestes.
Wer kann unsere Leidenschaft besser nachvollziehen als Du, der ebenfalls mit Herzblut und Leidenschaft reist.
Auf die nächsten Ziele…