Wir hatten die Chance 5 Nationalparks in Thailand zu erkunden, als ich für circa 2 Jahre in diesem faszinierenden Land arbeitete. Unser meist besuchter Nationalpark war
Der Khao Yai Nationalpark
… ist mit seiner Gründung im Jahr 1962 der erste Nationalpark Thailands und seit 2005 ein Weltnaturerbe.
In Nakhon Ratchasima (Isaan) beginnend erstreckt sich das Schutzgebiet Dong-Phaya-Yen bis nahe an die kambodschanische Grenze. Der Khao Yai Nationalpark (Khao Yai bedeutet „großer Berg“) ist der westlichste Teil dieses riesigen Schutzgebietes. Den höchsten Punkt des Parks findet man auf dem Khao Rom mit 1351 Metern.
Bei den Thailändern ist der Khao Yai Nationalpark besonders beliebt, da er vergleichsweise kühle Temperaturen aufweisen kann.
Ideal für die Flucht aus dem teils unerträglich heißen Bangkok, das nur rund zwei Autostunden entfernt ist.

Anders als die Thailänder wünschten wir uns natürlich warme Temperaturen und blauen Himmel, aber vor allem eine oder mehrere Begegnung(en) mit den dort lebenden, wilden Elefanten. Zwischen 2016 und 2018 waren wir mehrfach im Park und hatten viele schöne Erlebnisse.
So bietet der Park einige schöne Wasserfälle.
Wasserfälle im Khao Yai Nationalpark
Immerhin gibt es die 100%ige Sicherheit schöne Wasserfälle zu sehen, falls es mit den Elefanten nicht klappen sollte
In der Mitte des Parks findet man den Haew Suwat Wasserfall.
Diesen kann man über einen kurzen und einfachen Weg vom Parkplatz aus erreichen. Es geht nur ein paar wenige Stufen nach unten und schon ist man da. Bei diesem Wasserfall wurden einige Szenen für den Film „The Beach“ gedreht. Entsprechend fotogen ist diese Location.

Ebenfalls von diesem Parkplatz aus startet ein Wanderweg durch den Urwald, von welchem aus man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Krokodil sehen kann.


Eigentlich sind Krokodile nicht heimisch im Khao Yai Nationalpark. Dieses Exemplar wurde wohl irgendwann von einem Ranger oder Besucher ausgesetzt und es scheint sich wohl zu fühlen. Mittlerweile ist ein richtiges „Kaliber“ aus dem Krokodil geworden.
Bei einem Besuch im Park konnten wir entlang dieses Wegs zum Krokodil auch zwei grüne Pit Vipern finden.

Unspektakulär und schlafend lagen sie zusammengerollt im Grün. Ohne Guide, den wir an diesem Tag glücklicherweise hatten, hätten wir die Schlangen nie und nimmer gesehen.
Anders als bei vielen anderen Tierarten, sind bei den Pit Vipern übrigens die weiblichen Tiere die Hübscheren.
Ein weiterer herrlicher Wasserfall ist der Haew Narok Waterfall.
Der Weg zu diesem Wasserfall dauert (in eine Richtung) circa 30 bis 40 Minuten, wobei das letzte Stück des Hinwegs relativ beschwerlich ist.

Viele kleine Stufen, nicht für große Füße geeignet, führen zum Wasserfall schier endlos hinunter.

Die Aussicht auf den Wasserfall ist es dann aber wieder wert. Speziell in der Regenzeit sind es unglaubliche Wassermengen, die den Haew Narok Wasserfall hinunterstürzen.
Ein schön zu laufender Weg führt, vom Nordeingang des Parks kommend und circa 2 km vor dem Visitor Center beginnend, zum
Nong Pak Chi Wildlife Watching Tower
Man passiert große Grasflächen bevor der Weg am Aussichtsturm an einem See endet.

Zunächst konnten wir unterwegs die Schreie der Gibbons nur hören, irgendwann haben wir sie dann aber für sehr, sehr kurze Zeit zu Gesicht bekommen.


Nashornvögel im Khao Yai Nationalpark
Uns war es bislang gar nicht bewusst, dass es so viele unterschiedliche Spezies an Nashornvögeln gibt.
Der Guide, der uns die Pit Vipern zeigte, kannte auch die ein oder andere Stelle im Park, an denen wir Nashornvögel sehen konnten.


Zwar waren die Vögel relativ weit weg, es waren aber einige imposante Erscheinungen dabei.

Teils mit dickem „Knubbel“ auf dem Schnabel, teils mit dickem, gelben und die Nashornvogel-Frauenwelt, hypnotisierendem Hals. Faszinierende Vögel…
Besuch Nummer 7 im Khao Yai Nationalpark
Wiederum von einem privaten Guide begleitet, ging es im Juli 2018 zum siebten Mal in den Park. Bei TripAdvisor fand ich Jungle Planet. Hierbei handelt es sich um eine Unterkunft in der Nähe des Parks, deren Inhaber Peak aber auch geführte Touren in den Park anbietet.
Bereits kurz nach der Einfahrt in den Park erspähte Peak Nashornvögel (Hornbills). Leider waren sie weit weg, dennoch machte der Great Hornbill seinem Namen alle Ehre. Er war riesig.
Ein paar Meter weiter fand Peak einige Breitrachen, in diesem Fall den Long-tailed Broadbill: grüner Körper, gelber Kopf mit schwarzer Maske und blauer Schwanz. Mit seiner schwarzen Maske erinnerte der Breitrachen an einen Motorradfahrer.

Nachdem ein Skorpion unseren Weg gekreuzt hatte und sich die ein oder andere Echse zeigte…









…war es dann auch endlich mit „unserem“ Elefanten so weit. Ein junger Bulle stand glücklich und zufrieden auf einer Wiese und ließ sich bestaunen.


Eine Stunde hatte er sich nicht vom Fleck bewegt, nur gegessen und uns „Touris“ die Chance auf ausreichend Bilder gegeben. Entweder lag es an Peak und seinem Gespür für die Tierwelt oder einfach am Glück oder es war eine Kombination aus Beidem.
Fakt ist: Der Khao Yai Nationalpark ist immer für eine Überraschung gut und Ihr solltet auf jeden Fall bei einem Thailand Trip genügend Zeit für den Park einplanen.
Der Kui Buri Nationalpark
…ist der Park in Thailand, der damit wirbt, dass man mit 80%iger Wahrscheinlichkeit während eines Besuchs auch tatsächlich einen wilden, frei lebenden Elefanten zu Gesicht bekommt. Auf der Seite Thainationalparks.com wird sogar von einer 99%igen Wahrscheinlichkeit geschrieben.
Zum Kui Buri Nationalpark
Der Park befindet sich in der Provinz Prachuap Khiri Khan, gelegen circa 300km = 4 Autostunden südwestlich von Bangkok.

Gemäß Aussage des Rangers leben gegenwärtig (Juli 2018) ungefähr 250 Elefanten und 200 Gaur im Schutzgebiet.
Im Vergleich zu anderen Nationalparks, wie zum Beispiel Kaeng Krachan, verfügt der Kui Buri Nationalpark über relativ viele, weite und offene Flächen, so dass allein hierdurch schon Tiersichtungen erleichtert werden.

Neben Elefanten und Gaurs gibt es im Park noch Wildhunde, Bantengs und Sambars, die man gelegentlich wohl auch zu Gesicht bekommen kann. Ferner gibt es Tapire, deren Anwesenheit jedoch nur über Kamerafallen dokumentiert werden konnte.
Der eigentliche Bereich des Nationalparks, in dem Safaris angeboten werden, ist losgelöst vom Haupteingang des Parks. Man muss immer der Beschilderung „Kui Buri Elephant“ (nicht „Kui Buri National Park“) folgen und gelangt dann zur „Hai Luek Wildlife Watching Area“.
Hier starten die Ausfahrten, die täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr angeboten wurden. Hierbei ist es nicht erlaubt mit dem eigenen Fahrzeug oder zu Fuß in diesen Bereich des Parks zu gelangen. Um die örtliche Bevölkerung zu unterstützen, muss man sich einen Pickup samt Fahrer und örtlichem Guide mieten. Die Kosten sind mit rund 1200 THB für 2 Personen jedoch gut erschwinglich.
Eine Schotterstraße führt in den Park über die dann 4 Aussichtspunkte angefahren werden. Auf dem Weg zu den Aussichtspunkten sind aber entlang der Straße schon Sichtungen von Elefanten und Gaur möglich.
Unsere Safaris im Kui Buri Nationalpark
Insgesamt besuchten wir den Park fünf mal und war dreimal erfolgreich mit Sichtungen von Elefanten und viermal mit Sichtungen von Gaurs.

Eine Safari war aber so verregnet, dass man vor lauter Regen auch keine Elefanten hätte sehen können, wenn sie denn auch nur 10 Meter entfernt gewesen wären.
Das beeindruckendste Erlebnis war das Auftauchen einer Herde von mehr als 10 Elefanten, die langsam entlang der Straße durch ein lichtes Waldstück marschiert sind. Insgesamt hatten wir mindestens 30 Minuten Zeit die Tiere zu beobachten.

Ein friedlich vor sich hinfressender Gaur kam bis auf 10 – 15 Meter an uns heran, ohne sich von der Anwesenheit der Pickups und Menschen darauf und darin aus der Ruhe bringen zu lassen.

Wir können jedem nur empfehlen, den relativ abgelegenen und unbekannten, vielleicht gerade deswegen wunderschönen Park, zu besuchen.
Wenn sich die Chance bieten sollte, werden wir irgendwann auf jeden Fall noch die ein oder andere Safari dort machen.
Hier findet ihr unser Video zum Kui Buri Nationalpark.
Ein Abstecher vom Kui Buri Nationalpark sollte Euch dann zu den
Brillenlanguren
führen.
Auf dem Gelände der Royal Airforce in der Stadt Prachuap Khiri Khan gibt es ein Schutzgebiet für diese niedlichen und überaus freundlichen Affen.
Das Armee-Gelände darf jeder befahren, aber Achtung: Ausweis mitbringen!
Ziemlich am Ende des „Wing 5“ gibt es einen kleinen Tempel, toll gelegen zwischen zwei herrlichen Stränden, bei dem sich die Brillenlanguren immer wieder einfinden.

Vor allem die Affenbabys boten ein tolles Schauspiel, als sie spielend durch die Bäume getobt sind.
Setzt einen Besuch der Brillenlanguren in jedem Fall auf Eure Thailand-Tierbeobachtungsliste-Liste.

Hier könnt Ihr unser Video zu den Brillenlanguren sehen.
Übernachten in der Nähe vom Kui Buri Nationalpark
Eine megatolle Empfehlung ist das X2 Resort, direkt am Meer, südlich vom Khao Sam Roi Yot Nationalpark gelegen. Man fährt von hier rund 45 Minuten zum Kui Buri Nationalpark.

Sämtliche Gebäude sind aus gebrochenem Naturstein gemauert und toll eingerichtet. Einige Bungalows verfügen über einen privaten Swimmingpool. Es ist unglaublich am Abend, nach einem ereignisreichen Tag, im Pool zu stehen, aufs Meer zu schauen und sich daran zu erfreuen, wie toll Thailand ist.
Deutsches Essen in der Nähe vom Kui Buri Nationalpark
Wer nach all den Elefanten, Gaur und Affen hungrig ist und das eigentlich so gute thailändische Essen trotzdem nicht mehr sehen kann, hatte damals die Möglichkeit in der Stadt Prachuap Khiri Khan bei der „Schnitzelwirtin“ recht lecker deutsch zu essen. Wir hatten es getestet und müssen sagen, dass das Jägerschnitzel durchaus lecker war.
Ein Besuch im Kui Buri Nationalpark lässt sich gut mit einem Aufenthalt im, ebenfalls recht unbekannten,
Khao Sam Roi Yot Nationalpark
…oder auf deutsch „Der Berg mit 300 Gipfeln“ verbinden.

Seinen Namen hat der Park von Bergen aus Kalkstein, deren höchster Gipfel sich bis auf rund 600 Meter erhebt.
Der Park liegt unmittelbar am Meer in der Provinz Prachuap Khiri Khan und hat eine Fläche von knapp 100 Quadratkilometer. Fast 37% der Fläche des gesamten Parks werden von Sumpflandschaft überzogen.
Eine Hauptattraktion ist die oben beschriebene Sumpflandschaft, die Größte in Thailand überhaupt.
Den Thung Sam Roi Yot Freshwater Marsh
oder auch die Thung Sam Roi Yot Sumpflandschaft findet man an der nordwestlichen Seite des Parks und erreicht sie über das Städtchen Sam Roi Yot.
Ein 1 km langer Bohlenweg führt durch die Sumpflandschaft und ermöglicht mit viel Glück einen Blick auf das Purpurhuhn, den heimlichen Star dieses Teils des Parks.

Als wir den Khao Sam Roi Yot Nationalpark besuchten, war der „Boardwalk“ eigentlich wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Glücklicherweise trafen wir am Park Headquarters zufällig einen älteren thailändischen Herren, der uns, in stark gebrochenem Englisch, begeistert von der Vogelwelt im Park und im Speziellen vom Purpurhuhn vorschwärmte. Auf unsere Frage, ob er uns den ein oder anderen Vogel oder besagtes Purpurhuhn zeigen könne, verabredeten wir uns für den folgenden Morgen zum Birdwatching.
Ehrlich gesagt, waren wir uns nicht sicher, ob er denn zur vereinbarten Zeit um 7 Uhr kommen würde – aber er kam.
Und, wie es oft so ist, kannte er jemanden der jemanden kannte, der uns trotz der laufenden Renovierungsarbeiten Zugang zum baufälligen Boardwalk ermöglichte.

Wir konnten zwar nicht den kompletten Kilometer ablaufen, da auf „baufällig“ irgendwann „bereits eingestürzt“ folgte. Aber immerhin reichte es für ein paar Purpurhühner, die wir finden konnten.

Ansonsten bietet der Boardwalk einen tollen Blick auf die Bergwelt vom Khao Sam Roi Yot Nationalpark.
Mein neuer thailändischer Freund, mit dem ich mich weiterhin mehr mit Händen und Füßen als mittels Sprache verständigte, brachte mich dann zum
Khao Daeng Canal
Hier kann man Bootstouren durch die Mangrovenlandschaft machen, das thailändische Fischerleben vom Wasser aus beobachten und mit Glück erneut den ein oder anderen Vogel, wie z.B. Kormoran oder Eisvogel, sehen.





Die besondere Attraktion ist hier der Schlammspringer, ein amphibisch lebender Fisch, der die meiste Zeit ausserhalb des Wassers verbringt.

Es war eine recht lustige Angelegenheit diese eigentümlichen Tiere zu beobachten, wenn sie sich träge an Land bewegen und dann plötzlich förmlich über das Wasser springen.
Ohne meinen thailändischen Guide ging es am folgenden Tag hoch zum
Khao Daeng Viewpoint
Eigentlich muss man nur 157 Meter zum Aussichtspunkt hoch laufen oder manchmal auch schon „kraxeln“. Bei drückender Schwüle hat es mir aber dann schon ordentlich den Dampf raus gehauen, bis ich nach einer schweißtreibenden Dreiviertelstunde den Aussichtspunkt erreichte.

Leider war das Wetter etwas grau, trotzdem war der Ausblick rundum in alle Himmelsrichtungen beeindruckend.


Wie mag das erst mit blauem Himmel ausschauen?
Ein weiteres Highlight im Khao Sam Roi Yot Nationalpark ist die
Phraya Nakhon Cave
Der Weg zur Phraya Nakhon Höhle, mit dem königlichen Pavillon darin, ist nicht minder anstrengend, als der Weg hoch zum Khao Deng Viewpoint. Man wird unterwegs jedoch immer mit schönen Aussichten belohnt.

430 Höhenmeter muss man überwinden, um zu der Höhle zu kommen.



In einem Teil der Höhle befindet sich der königliche Pavillon „Kuha Kharuehat“.

Kaeng Krachan Nationalpark
Der Kaeng Krachan Nationalpark ist Thailands größter Nationalpark und liegt in der Provinz Phetchaburi (südwestlich von Bangkok), im Westen an Myanmar grenzend. Von Bangkok aus fährt man mit dem Auto – je nach Verkehrslage – zirka 2,5 bis 3 Stunden nach Kaeng Krachan.
Im Vergleich zu anderen Nationalparks in Thailand, wie z.B. Kui Buri oder Khao Yai, ist die Wahrscheinlichkeit im Kaeng Krachan Nationalpark der größeren Tierwelt zu begegnen, relativ gering.
Es wird zwar davon erzählt, dass abends der Sun Bear (Malaienbär) immer mal wieder an der Küche am Campingplatz vorbeischaut und kürzlich gab es angeblich auch eine Tiger-Sichtung. Der dichte Dschungel und fehlende größere frei einsehbare Flächen erschweren in jedem Fall das Wildlife Watching im Park, was größere Säugetiere angeht.

Für Besucher mit viel Geduld und geschultem Auge bietet der Kaeng Krachan Nationalpark – und auch die Gegend um den Park – allerdings einiges, was die Vogelwelt und Schmetterlingswelt betrifft.
Vom winzig kleinen Broadbill bis zum Hornbill ist je nach Jahreszeit, Wetter, Glück und Qualität des Guides alles möglich.

Unsere Unterkunft
Unsere Unterkunft, die nur wenige Fahrminuten vom Eingang des Kaeng Krachan Nationalpark entfernt liegt, war die Baan Maka Nature Lodge.
Das Baan Maka ist selbst schon ein eigener kleiner Park mit See, Teichen, Wald und einer eigenen Vogelwelt.
Regelmäßig taucht das Pitta auf, immer mal wieder schauen Hornbills vorbei.


Mit etwas Glück kann man auch die ein oder andere Schlange, Frösche und Kröten im Resort finden.

Die Eigentümerin Khun Games erzählte uns, dass sie und ihr Team in 9 Monaten gemeinsamer Arbeit bislang 28 verschiedene Schlangenarten in der Anlage fand.
Khun Games ist nicht nur Eigentümerin und Managerin des Resorts, sondern auch ein begnadeter „Guide“ für einen Besuch im Kaeng Krachan Nationalpark. Khun Games kennt scheinbar jeden Vogel, jedes Reptil und jedes Insekt beim Vornamen.
Insofern es deren Zeit zulässt, bieten Khun Games oder ihr Lebensgefährte Ian auch immer wieder Nachtspaziergänge an. Das hehre Ziel ist Auffinden des „Slow Loris„, einer ziemlich spaßigen Affenart. Mit diesem netten, kleinen Kerl hatten wir leider kein Glück, aber immerhin hatten wir 3 Schlangen und viele Frösche bei unserer Nachtsafari gefunden.
Im Kaeng Krachan Nationalpark
Vom Baan Maka kommend, hat die Straße bis zum ersten Campingplatz, dem Ban Krang Camp, eine recht gute Qualität. Weiterführend, den Berg hoch zum Phanoen Thung Camp, wird die Straße nicht nur immer steiler, sondern auch immer schlechter.
Man muss den Weg hoch zum Camp gut planen, da immer nur Einbahnstraßenverkehr erlaubt ist: zweimal am Tag sind Zeitfenster frei um hochzufahren, zweimal am Tag darf man auch wieder runter. Verpasst man diese Fenster, ist eine Nacht im Park womöglich garantiert.
Links und rechts der Straße gibt es Wasserlöcher und Tümpel. Wir konnten während unseres zweitägigen Aufenthalts im Park jedoch auch an den Wasserlöchern keine größeren Tiere entdecken.


Speziell an den „streams“, sprich an den Stellen, wo die Straße den Fluss im Park mehrfach kreuzt, hat man immer wieder recht gute Chancen auf Vögel und Schmetterlinge.
Khun Games kennt jedes Nest im Park und konnte mir deshalb recht viele Vögel zeigen, die ich alleine – ohne Guide – niemals wahrgenommen hätte. Und sie fand die tollen kleinen Laternenkäfer (lantern bugs).

Es ist ein herrliches Vergnügen, diesen kleinen Käfern zuzuschauen, wenn sie einfach am Baumstamm sitzen und ihr Käfer-Dasein genießen, dann aber, im „Gleichschritt Marsch“, mehr quer als längs ihren Baumstamm entlang marschieren.
Die Broadbills waren toll, eigentlich megatoll, aber die Laternenkäfer waren mein persönliches Kaeng Krachan Highlight.
Hier gibt es ein kleines Video zu den Laternenkäfern.
Um den Kaeng Krachan Nationalpark
Wem es zu anstrengend ist, im Park auf Pirsch zu gehen, der kann sich auch um den Park an „Wasserlöchern“ einmieten, die von Privatpersonen betrieben werden. Vögel und sonstiges Getier wird dort angefüttert.



Wir konnten an den Wasserlöchern neben Fasanen und Wildhühnern…


…auch das „mouse deer“, eine winzig kleines Reh, sehen.


Unbedingt sollte man nach Kanchanaburi zum
Erawan Nationalpark
den man – je nach Fahrstil und Verkehr – circa 3-4 Autostunden westlich von Bangkok in Kanchanaburi finden kann.

Der Erawan-Wasserfall ist die Hauptattraktion in diesem Nationalpark. Um die 7 Stufen des Wasserfalls abzulaufen benötigt man circa 3 Stunden.

Zu Beginn ist der Weg noch gepflastert und lässt sich recht gut laufen. Nach und nach wird es dann jedoch recht naturbelassen. Bei uns endete der Besuch im Erawan-Nationalpark in einer Rutschpartie.

Plant man das ein oder andere erfrischende Bad in den Becken der Fälle ein, kann auch ein tagesfüllendes Programm aus einem Besuch der Wasserfälle werden.


Fisch Spa ist hierbei inklusive – in allen Becken gibt es Fische, die ohne Unterlass an einem herum knabbern.
Mindestens einen Nationalpark gibt es noch in Thailand, den wir unbedingt sehen möchten – den Khao Sok Nationalpark. Wir freuen uns schon jetzt darauf, denn unsere ersten Streifzüge durch Nationalparks in Thailand waren durchaus vielversprechend.
Neben diesen Nationalparks hatten wir zum Glück noch mehr von diesem faszinierenden und kontrastreichen Thailand erleben können. Hier findest Du auf vonhierundunterwegs noch mehr zu Thailand.
